Jazzfabrik

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in diesem Halbjahr präsentiert sich unsere Konzertinitiative wieder einmal in ihrer ganzen Breite: Stilistisch, die Vielfalt unserer Angebote reicht vom Blues bis zum jungen, experimentellen Jazz, aber auch organisatorisch, denn alle Partner der „Jazzfabrik“ sind im kommenden Halbjahr wieder mit an Bord. Vom „Eigenbetrieb Bildung und Kultur“ über den Folk- und Jazzclub „Dorflinde“, das Kulturzentrum „das Rind“ bis hin zur „IKS Big Band“ zeigen alle namhaften Organisatoren der Stadt, dass Jazz in Rüsselsheim auch weiterhin einen ganz besonderen Stellenwert hat. Nimmt man noch den alljährlichen Abstecher des „Rheingau Musik Festivals“ hinzu, dann wird deutlich, dass sich die „Jazzfabrik“ längst im Rhein-Main-Gebiet als bedeutender Spielort etabliert hat.

Dabei reicht die Palette im allsonntäglichen „Jazzcafé“ beim „Rind“ einmal mehr von lokalen Berufsanfänger in Sachen Jazz bis zu etablierten Namen der Szene, wie der saarländischenGitarristin Susan Weinert, dem schweizer Trompeter Matthias Spillmann oder dem fulminanten Schlagzeuger Benoit Martiny aus Luxemburg.

Die „Dorflinde“ widmet sich traditionell dem Blues und folkloristisch geprägten Spielarten wie Cajun oder Klezmer, wobei sich ihre Konzerte nicht zuletzt durch die urwüchsige Atmosphäre im Festungskeller gerne zu ausgelassenen und stimmungsvollen Ereignissen auswachsen.

Dem guten Zweck widmet sich diesmal die „IKS Big Band“: Sie spielt in einem gemeinsam mit dem „Rotary-Club“ organisierten Konzert zugunsten der geplanten „Wohnstätte Herta Max“ des Trägervereins „Werkstätten für Behinderte”. Bleiben die großen Konzerte im Stadttheater: Angesichts berühmter Namen wie Joshua Redman, Tania Maria, Fred Wesley oder George Duke werden sie einmal mehr glanzvolle Fixpunkte im Kultur-Kalender der Stadt Rüsselsheim, aber auch weit darüber hinaus sein!

Stephan A. Dudek
Künstlerischer Leiter

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